Auf dieser Seite können Sie Ihr individuelles Risiko-Verhältnis zu berechnen, entweder an unerwünschten Wirkungen einer Covid-19-Impfung oder an Covid-19 zu versterben. Das Risiko wird aufgrund von Nutzereingaben spezifisch ausgewiesen. Des Weiteren können Sie Dokumente erstellen und ausdrucken (diese Funktion folgt in Kürze), um sie im Impf-Aufklärungsgespräch mit einem Arzt zu nutzen. Sie können diese Dokumente auch verwenden, um mehr Informationen im Aufklärungsgespräch zu erhalten und sich ggf. am Ende eine Haftungserklärung vom Arzt unterschreiben zu lassen.
Auf folgendem PDF finden Sie eine Übersicht der bisher gemeldeten Todesfälle und schwerwiegenden Nebenwirkungen nach Covid-19-Impfungen in Europa.
Bitte bachten Sie:
Die hier bereitgestellte Berechnung eines altersabhängigen Impfrisikos ersetzt nicht Ihre individuelle Impf-Entscheidung. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, die gegebenenfalls aus dem Gebrauch oder der Anwendung dieses Werkzeuges entstehen oder entstanden sind.
Um Ihr persönliches Impfrisiko gegen eine Erkrankung an Covid-19 abzuwägen, kontaktieren Sie bitte einen Hausarzt, der Sie transparent und ehrlich über Ihre Risiken aufklären kann. Gern nehmen Sie ihre auf dieser Seite erzeugten persönlichen Dokumenten mit zu dem Gespräch mit.
Berechnung
Ihr altersspezifisches Risiko durch die Impfung zu
sterben ist 13.6mal höherals durch Covid-19.
Erläuterungen
Der Impfrisiko-Rechner stellt abhängig von Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht die Risiken für die Todesursachen
Erkrankung an Covid-19,
Impfung gegen SARS-CoV-2/Covid-19 und
Unfall
in Form eines Balkendiagramms dar 1. Die Risiken sind dabei in der Einheit „Todesfälle pro 100.000 Personen“ angegeben.
Darüber hinaus wird im blauen Kasten 2 das spezifische Risiko, kurz nach der Impfung zu sterben, relativ zum spezifischen Risiko gezeigt, an Covid-19 zu sterben. Dazu wird ein Graph 3 gezeigt, in welchem dieses relative Risiko für den gesamten Altersbereich zwischen 20 und 85 Jahren in logarithmischer Darstellung aufgetragen ist. In Abb. 1 sind beispielhaft die Ergebnisse für eine männliche Person mit einer Körpergröße von 170 cm und einem Gewicht von 102 kg im Alter von 45 Jahren dargestellt.
Screenshot Imprisiko-Rechner
Der Zweck des Impfrisiko-Rechners ist die prägnante Darstellung des Risikos, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren und an der Krankheit Covid-19 zu versterben mit dem Risiko, in Folge unerwünschter Nebenwirkungen der entsprechenden Impfung bzw. Impfstoffe selbst ums Leben zu kommen. Um eine individuelle Schaden-Nutzen-Abwägung durchzuführen, werden die Risiken in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht berechnet und verglichen. Da Übergewicht einen bedeutsamen Risikofaktor für die schwere Erkrankung an Covid-19 darstellt, wird der Body-Mass-Index (BMI) in diesem Fall als zusätzlicher Parameter ausgewertet.
Das Vorliegen von Vorerkrankungen, welche einen weiteren Einfluss auf die Sterberisiken haben können, bleiben hier unberücksichtigt. Dies trägt auch dem Umstand Rechnung, dass eine spezifische Interaktion zwischen Risiken wie Krebs auf der einen Seite und Covid-19 oder Impfung auf der anderen Seite derzeit noch nicht quantifizierbar sind.
Da beide Risiken für die meisten Menschen verhältnismäßig klein sind, wird als weiterer Referenzwert das Risiko gezeigt in Folge eines Unfalls (z.B. im Haushalt, im Straßenverkehr, bei der Arbeit, etc.) zu versterben, welches allgemein als normales Lebensrisiko akzeptiert wird.
Die Sterberisiken für Covid-19 basieren auf dem Rechner des Q-Covid Risk Assessment der Universität Oxford. Dieser ermöglicht es, das individuelle Risiko abhängig von Alter, Geschlecht, Ethnie, Wohnort, BMI und verschiedenen anderen gesundheitlichen Dispositionen zu errechnen. Als Datengrundlage diente zum Zeitpunkt der Nutzung für den Risikorechner die Sterbefälle der 2. und 3. Corona-Welle in Großbritannien, d. h. für den Zeitraum zwischen Oktober 2020 und April 2021.
Für diesen Risikorechner wurden der Q-Covid-Rechner für verschiedene Kombinationen aus Alter, Geschlecht und Gewicht abgerufen, bei fest eingestellter Größe von 170 cm und der Ethnie „another white background“. Als Housing Category wurde „Neither in nursing or care home, nur homeless“ gewählt, unter On the shielded patient list 2020 wurde „No“ eingestellt. Von den möglichen Vorerkrankungen wurde nichts gewählt. Damit beziehen sich die hier dargestellten Risiken auf prinzipiell gesunde, wahlweise übergewichtige Frauen und Männer der weißen Bevölkerungsgruppen.
Tabelle 1: Look-Up-Tabelle des Sterberisikos R an Covid-19 in der Form 1:R, erstellt mit dem Q-Covid-Risiko-Rechner
Das Alter wurde dabei zwischen 20 und 85 Jahren in 5-Jahres-Schritten variiert, das Gewicht entsprechend der BMI-Wert 22, 25, 30, 35 und 40 kg/m2, und diese Einstellungen jeweils mit dem Geschlecht weiblich oder männlich kombiniert. Die so erstellte Tabelle (Tabelle 1) der Risiken R in der inversen Darstellung 1:R (also z.B. das Risiko von 1% in der Darstellung als 1:100) diente als Berechnungsgrundlage, wobei für Zwischenwerte von Alter und BMI zwischen den Stützstellen linear interpoliert wurde, und zwar zunächst für den BMI, danach für das Alter.
In dem Fall, dass der im Formular errechnete BMI-Wert außerhalb der verfügbaren Bereiches liegt, werden die entsprechenden Risiken der Endpunkte 22 und 40 kg/m2 verwendet.
Sterberisiko durch die Covid-19-Impfung
Auch die präventive Impfung gegen Covid-19, welche vor schweren Verläufen und Tod durch Covid- 19 schützen soll, birgt prinzipiell das Risiko an deren Folgen zu versterben. Entgegen der von manchen betonten großen Sicherheit der Impfung zeigen Daten zu allgemeinen Sterblichkeit (sogenannte all-cause mortality) aus vielen Ländern, dass sich nach den Impfkampagnen Phasen höherer Sterblichkeit beobachten lassen. Die Daten für diesen Impfrechner basierten dabei auf einer Beobachtungsstudie der Bevölkerung der USA von Pantazatos und Seligmann. Hier wurde aus der ermittelten Übersterblichkeit eine altersabhängige, sogenannte „vaccine-induced fatality rate“ (VFR), also eine Impfstoff-induzierte Sterblichkeitsrate abgeleitet. Die Werte aus der Publikation sind in Abb. 2 in der Tabelle rechts gezeigt.
Da die Einteilung der Altersgruppen nicht mit den oben genannten 5-Jahresintervallen übereinstimmt, wurde hier zur Ermittlung der Risiken an den benötigten Stützstellen ein Anpassung mittels linearer Regression auf den logarithmieren Daten von Pantazatos und Seligmann durchgeführt, wie in Abb. 1 links gezeigt.
Da US-Daten als Grundlage dienten, bezieht sich diese VFR auf die Impfstoffe von Pfizer-Biontech, Moderna und Janssen.
Abbildung 2: Sterblichkeitsrisiken durch die Impfung nach Alter mit Anpassung einer Exponentialfunktion. Aufgrund der logarithmischen y-Skala stellt sich die Funktion als Gerade dar.
Dort sieht man die inverse VFR in der Form 1:R aus der Publikation als blaue Stützstellen, wobei die x-Koordinaten der blauen Marker jeweils als die Mitte des zugehörigen Altersintervalls gewählt wurde. Die schwarz-gestrichelte Linie stellt die Anpassungsfunktion dar, die roten Marker sind die Funktionswerte an den Stützstellen der hier benötigten Alterskategorien (20 – 85 Jahre in 5-Jahresschritten). Für den Risikorechner wurde hier für Alterswerte zwischen den Stützstellen wieder wie oben linear interpoliert. Eine Differenzierung nach BMI oder Geschlecht liegt für diese Daten nicht vor.
Sterberisiko durch Unfall
Die Daten zu den unfallbedingten Todesfällen für das Jahr 2020 in Deutschland lieferte das Statistische Bundesamt. Diese sind in Abb. 3 dargestellt, als Tabelle sowie grafisch für den hier interessierenden Bereich zwischen 20 und 85 Jahren. Da die Altersgruppen in 10-Jahres-Schritten vorliegen konnte für die Zwischenwert beim Alter ebenfalls einfach linear interpoliert werden. Eine Differenzierung nach BMI oder Geschlecht liegt für diese Daten ebenfalls nicht vor.
Abbildung 3: Sterberisiken durch Unfall nach Altersgruppen
Vergleichsrechnung
In Abb. 4 ist die Risiko-Vergleichsrechnung exemplarisch für Männer mit einem BMI von 35kg/m2 gezeigt. Zunächst wird die Spalte der Look-Up-Tabelle aus Tab.1 ausgewählt, welche den eingestellten Merkmalen (männlich, BMI = Gewicht/Größe2 = 35 kg/m2) entspricht für den gesamten Altersbereich ausgewählt. Da es für die Risiko-Kategorien Impfung und Unfall keine Differenzierung nach BMI und Geschlecht gibt, werden die Daten aus den Tabellen aus Abb. 2 und Abb. 3, durch Interpolation umgerechnet auf die benötigten 5-Jahres-Stützstellen, herangezogen. Die altersabhängigen Verläufe der Risiken sind im Diagramm links der Abb. 4 gezeigt.
Abbildung 4: Vergleich der Sterberisiken durch Covid-19, Impfung gegen Covid-19 oder Unfall. Die Risiken bzgl. Covid-19 beziehen sich auf männliche Personen mit einem Body-Mass-Index von 35 kg/m2.
Um für ein bestimmtes Alter die drei konkreten Risikowerte zu bestimmen wird aus der Tabelle links nur noch die entsprechende Zeile ausgelesen. Das Risiko in Einheiten von 1 pro 100.000 Personen errechnet sich einfach als 100.000 geteilt durch den tabellierten Wert. Zum Beispiel entspricht ein Risiko von 1:8.000 dem Wert 100.000/8.000 = 12,5 Todesfällen pro 100.000 Personen. Liegt das gewählte Alter zwischen zwei Stützstellen wird linear interpoliert. Beispielsweise berechnet sich das Risiko für einen Unfalltod einer/eines 47,5-Jährigen zum Intervallmittelwert 100.000 / 0,5 x (11.221 + 10.156) = 9,4 Fällen pro 100.000.
Für unser Beispiel ganz oben (männlich, 45 Jahre alt, 170 cm groß und 102 kg schwer, entsprechend einem BMI von 35,5 kg/m2) ergeben sich dementsprechend die Werte von
RCovid = 100.000/30.303 = 3,3 pro 100.000,
RImpfung = 100.000/7.518 = 13,3 pro 100.000 und
RUnfall = 100.000/11.221 = 8,9 pro 100.000,
was genau den Balkenhöhen in Abb. 1 entspricht. Das relative Risiko ergibt sich entsprechend zu RImpfung : RCovid = 13,3 / 3,3 = 4,0. Dies ist der Wert, welcher in der Box dargestellt ist. Aus dem Diagramm in Abb. 1 kann nun noch abgelesen werden, für welchen Altersbereich eine Impfung eher nachteilig ist (rot schattiert), und ab welchem Alter eine Impfung vorteilhaft sein könnte (grün schattiert). In obigem Beispiel wäre das ab einem Alter von ca. 65 Jahren.
Limitationen
Die durchgeführten Berechnungen sind natürlich mit eine gewissen Vorsicht zu interpretieren. Die Limitationen sind gegeben durch die folgenden Punkte:
Die Covid-19 Sterberisiken basieren auf Daten aus Großbritannien. Es ist möglich, dass die Verteilung der verschiedenen Varianten, aber auch die Qualität und Behandlungsrichtlinien des Gesundheitssystems abweichend von den deutschen Gegebenheiten die Sterblichkeit beeinflussen.
Die Covid-19 Sterberisiken basieren auf der 2. und 3. Welle und sind daher wahrscheinlich durch die sogenannte Delta-Variante dominiert. Wir schätzen die Unterschiede zwischen britischen und deutschen Risiken als gering ein. Da gegenwärtig (Apr. 2022) die Omicron- Variante vorherrscht, welche milder aber gleichzeitig infektiöser ist, muss hier auch von Einfluss auf die Risiken ausgegangen werden. Daher gehen wir davon aus, dass die Risiken an Covid-19 zu versterben eher überschätzt sind.
Die Sterberisiken durch die Impfung basieren auf Daten aus den USA. Hier stellt sich die Frage der Verteilung der verwendeten Impfstoffe, wonach im zitierten Artikel nicht differenziert wurde. Auch könnte die Zahl der applizierten Impfdosen pro Person jeder Altersgruppe von Land zu Land unterschiedlich sein. Beides wird einen Einfluss auf die Risiken haben. Bei häufigerem Impfen und gegenwärtig noch weitestgehend unbekannten Langzeitrisiken dürften hier die Risiken zum Tod nach Impfung eher unterschätzt sein.
Die Daten zu den Todesfällen durch Unfall sind für Deutschland im Jahr 2020. Die Wahrscheinlichkeiten können für andere Länder, aber auch zukünftige Jahre signifikant unterschiedlich sein.